Ludwig van Beethoven

Fantasie für Klavier, Chor und Orchester Opus 8


Martha Argerich – Klavier
Lydia Teuscher – Sopran
Nathalie Stutzmann – Alt
Kei Fukui – Tenor
Matthias Goerne – Bariton
OMF Chor
Saito Kinen Orchestra
Seiji Ozawa – Dirigent

Live-Aufnahme vom Matsumoto Festival, Kissei Bunka Hall,
Matsumoto, Japan
Quelle: Youtube



Zum Werk
Beethoven schrieb die Chorfantasie in sehr kurzer Zeit nieder. Das Werk enthält Variationen des unveröffentlichten «Liedes der Gegenliebe» aus dem Jahr 1794–95, dessen Melodie auch dem Finale der 9. Sinfonie zugrunde liegt. Die Einleitung jedoch vollendete er auf Papier noch nicht, sondern improvisierte sie während der Aufführung.

In der Kürze der Zeit war die Chorfantasie nicht genügend geprobt worden, und in der Aufführung unterbrach Beethoven das Orchester und setzte neu an. Im Jahr 1810 veröffentlichte Muzio Clementi die Chorfantasie in England unter der Opuszahl op. 65. Der Verlag Breitkopf & Härtel veröffentlichte sie dann 1811 als op. 80 und widmete sie ohne die Zustimmung Beethovens dem König von Bayern, Maximilian I. Joseph.

Quelle: Wikipedia