| Chorportrait
Der Chor ars cantata zürich wurde 1971 von musik-begeisterten LaiensängerInnen unter der Leitung von Peter
Scheuch gegründet und hatte schon bald einen festen Platz unter den bekannten Zürcher Chören.
Es
entwickelte sich die Tradition, eine orchesterbegleitete Aufführung mit einem A-cappella-Konzert abzuwechseln.
Die aufgeführten Werke reichen von der Renaissance bis zu zeitgenössischer Musik.
Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Chors führte die ars cantata 1996 Händels Messiah auf, das Werk mit
dem sie seinerzeit begonnen hatte. Im Gegensatz zu damals gelangte nun allerdings die englische
Originalversion, begleitet mit historischen Instrumenten, zur Aufführung.
1998 und 1999 hat die ars cantata zwei Werke junger Schweizer Komponisten uraufgeführt: zum einen das acappella
Stück von Louisa Lasdun «In meinen Träumen singen die Seelen meiner Schwestern und Brüder», das
auf einem Text von Mariella Mehr basiert und das Schicksal der Roma in der Schweiz thematisiert. Zum anderen
die «Missa Verde», ein Gemeinschaftswerk des Komponisten Fortunat Frölich und des Schriftstellers Beat
Brechbühl. Eine Live-Aufnahme dieses Konzerts wurde von Radio DRS 2 übertragen und ist im Jahr 2000 als CD
erschienen.
2002 war die Aufführung der halbszenischen Oper «King Arthur» von Purcell ein besonderes Ereignis. 2003
reiste der Chor nach Tschechien, um beim Chorfestival in Zlin, begleitet vom dortigen Philharmonischen
Orchester, Arthur Honeggers «Roi David» zu singen. Mehrere Male wurde die ars cantata an die Internationalen
Domkonzerte in St. Blasien (Deutschland) eingeladen und ist dort mit einem A-cappella-Programm aufgetreten.
Während 16 Jahren, von 1993 bis 2009, hat die Dirigentin Monica Buckland den Chor geleitet. Im September
2009 hat Philipp Mestrinel die Chorleitung übernommen.
Der Chor finanziert sich durch Mitgliederbeiträge, Sponsoren-Gelder
und private Gönner.
Vor jedem Konzert findet ein Probewochenende statt. Es dient der Vertiefung des Erlernten, soll aber auch den persönlichen Kontakt unter den Chormitgliedern fördern. Für die stimmliche Weiterbildung wird nach Bedarf eine Stimmbildnerin oder ein Stimmbildner beigezogen.
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